Interrail Teil 2 – Bei meiner Austauschpartnerin in Paris

Hallo ihr Lieben,

ich habe endlich wieder Zeit gefunden euch ein wenig von meiner Interrailreise zu erzählen, die ich in den Sommerferien mit 3 Freundinnen gemacht habe. Es gibt schon einen Blogbeitrag über die Planung vor der Reise hier und den ersten Teil der Reise in Amsterdam hier. Heute möchte ich euch etwas über unsere Zeit in Paris erzählen.

Nachdem wir relativ lange im Zug saßen und auch einige Male umsteigen mussten, weil uns die Reservierung für die Direktverbindung von Amsterdam nach Paris zu teuer war, kamen wir dann abends im Gare du nord in Paris an. Ich war letztes Jahr im März mit meinem Französischkurs für zwei Wochen bei einer französischen Austauschpartnerin in Suresnes (ein Vorort von Paris) und habe dort ein Praktikum in einem Hotel gemacht. Diese wollten wir jetzt auf unserer Reise besuchen, weil es erstens toll ist sie mal wieder zu sehen und man direkt einen Schlafplatz und Kontakt zu Einheimischen hat. Eine meiner Freundinnen war damals mit mir in Paris, daher konnten wir uns aufteilen und S hat mit mir bei meiner Austauschpartnerin geschlafen und L hat mit K bei ihrer übernachtet. Im Bahnhof angekommen wollten wir dann nur noch kurz mit zwei Straßenbahnen zu der Austauschpartnerin von L fahren, weil bei ihr an dem Abend eine kleine Party war, doch leider dauerte das aufgrund von vielen kleinen Zufällen (Bauarbeiten auf den Schienen, kaputte Anzeigetafel in der Metro..) wesentlich länger als gedacht:/. So gegen elf kamen wir dann aber endlich bei L’s Austauschpartnerin an (ich kürze das jetzt mal mit AP ab :D) und der Freund von meiner AP holte uns mit ein paar Freunden von der Station ab. Bei L’s AP begrüßten wir dann erstmal alle und machte uns ein wenig frisch. Dann haben wir uns mit den ganzen Franzosen ganz nett unterhalten und haben ein paar Trinkspiele gespielt, bis meine AP dann relativ früh ankam und uns Bescheid gegeben hat das ihr Vater uns jetzt abholt. S war ganz froh, weil sie ziemlich müde war aber ich fand das ziemlich schade. Später haben wir dann aber gemerkt, das ihr Vater nur unsere Koffer abgeholt hat, weil wir in dieser Nacht bei dem Freund von meiner AP geschlafen haben und es so dann einfacher war später zu ihm zu kommen. Der Abend war auf jeden Fall sehr nett, nur S ist nachher eingeschlafen und war die Attraktion der Nacht und auch ich wurde irgendwann ziemlich müde und musste aber noch bis halb fünf warten bis wir endlich über die zu der Zeit nicht mehr befahrenen Schienen nach Hause gelaufen sind.

Nette Runde
Nette Runde

Am nächsten Morgen haben wir dann tatsächlich bis zwei Uhr nachmittags geschlafen, weil wir so übermüdet waren. Dann sind wir zu der Wohnung von meiner AP, haben dort gegessen und sind dann nochmal mit L und P und dessen AP nach Paris rein zum berühmten Arc de Triumphe und Tour Eiffel. Leider war es ziemlich regnerisch, aber es war trotzdem nett und wir konnten ein paar Fotos machen:). Dann sind wir zum Abendessen wieder nach Hause und sind dann mit ein paar Leuten zu einer Freundin meiner AP gefahren. Diese kannte ich auch noch vom Austausch und fand es daher ganz nett, sie auch mal wieder zu sehen. Davor waren wir dann noch auf einem ganz tollen Platz auf dem Berg von Suresnes bei dem wir so einen tollen Blick über das beleuchtetet Paris hatten. Einfach gigantisch. Mit seinen Lieblingsmenschen und totalem Freiheitsgefühl auf einem Gelönder zu sitzen auf dem man so einen tollen Blick hat, sind echt Momente in denen man ununterbrochen daran erinnert wird wie schön dieses Leben ist.

Nächtliches Paris
Nächtliches Paris


  
 Am nächsten Tag waren wir dann ein wenig aktiver und sind zuerst mit unseren AP’s und ein paar Freunden von den, mit der Metro zu Monmatre zu fahren. Das ist definitiv mein liebster Teil von Paris, mit den vielen süßen Gässchen, den Straßenkünstlern und dem gigantischen Blick auf Paris und die Kirche Sacre Coeur. Für mich ein absolutes Muss bei einem Parisbesuch. Das war auch sehr nett und nachher hat uns ein Kumpel von unseren AP’s noch in einer Bar eingeladen. Nachdem die Preise in Monmatre so teuer waren, dass wir aus der Bar einfach wieder rausgegangen sind nachdem wir die Karte gesehen haben, sind wir dann in eine nette Bar in Suresnes und haben dort unsere letzte Stunde genossen. Dann mussten wir auch schon wieder zurück um unsere Koffer zu holen und den Nachtzug nach Nizza zu nehmen.

Sacre Coeur
Sacre Coeur

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Insgesamt finde ich Paris eine sehr schöne Stadt, auch wenn ich in den zwei Tagen jetzt natürlich auch wegen dem Wetter sehr wenig gesehen habe, aber ich kenne die Stadt ja schon von früheren Besuchen. Es ist aber definitiv einfach keiner meiner Lieblingsstädte, denn die Straßen sind mir einfach zu laut und die Pariser sind allgemein eher gestresst und verschlossen. Trotzdem kann ich jedem von euch, der die Stadt noch nicht besucht haben sollte, definitiv empfehlen dort mal vorbei zu schauen.

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Der Ausblick aus der Wohnung meiner Austauschpartnerin

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4 Gedanken zu “Interrail Teil 2 – Bei meiner Austauschpartnerin in Paris

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