Interrail – Von Köln nach Amsterdam 

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich euch in meinem letzten und ersten  Beitrag zu Interrail ein paar Tipps zu der Planung gegeben habe, soll es jetzt um die Reise selbst gehen. Genauergesagt um die erste Etappe.

Gestartet haben wir mit einem Fernbus von Köln nach Amsterdam. Da das Ticket nicht in deinem Heimatland gilt, haben wir nicht die Bahn genommen, da diese trotz 50% Rabatt teuer als der Bus gewesen wäre. Außerdem spart ihr euch so einen Reisetag, also falls ihr genügend Zeit habt könnt ihr so sogar ein wenig länger als 3 Wochen unterwegs sein.

Auf der Fahrt zum Hauptbahnhof wurde das Prickeln im Bauch dann immer mehr und die Aufregung stieg. Ich konnte es bis ich im Bus war einfach nicht fassen, das die große Interrailreise auf die ich mich schon so lange gefreut habe, jetzt endlich beginnen sollte. Am Bahnhof angekommen setzten wir uns dann erstmal auf Bänke und meine Freundin L fing an den ersten Eintrag in unser gemeinsames Reisetagebuch zuschreiben. Ich kämpfte noch ein wenig mit meinem Taschenmesser und dann suchten wir auch schon unseren Bus. Das erwies sich aufgrund von unfähigen Busfahrern als schwieriger als sonst, aber letztendlich kamen wir dann doch noch rechtzeitig im richtigen Bus. Wir hörten Musik, ich erzählte meiner Freundin S von meinem Amerika Roadtrip (was man angeblich im ganzen Bus hören konnte ;D) und irgendwann kamen wir dann auch im schönen Amsterdam an.

Als wir aus dem Bus austiegen, kam uns direkt der landesübliche Grasgeruch in die Nase. Mit unseren riesigen Backpacks haben wir uns dann auf die Suche nach unserem Campingplatz gemacht. Wir waren zu der Zeit noch nicht sicher auf welchen Campingplatz wir gehen wollten, doch wir haben uns dann zum Glück für den Camping Zeeburg enschieden. Am Bahnhof haben wir dann auch schnell zwei andere Backpacker getroffen, die zum gleichen Campingplatz wollten und genauso wenig Ahnung über den Weg wie wir hatten :D. Nach einigem rumgucken und fragen, haben wir uns dann ein Bahn- und Busticket gekauft (für Straßenbahnen und Bus geht das Ticket nämlich nicht) und haben uns auf dem Weg zum Campingplatz gemacht. In def Straßenbahn mussten wir uns dann erstmal dran gewöhnen mit unseren Rucksäcken niemanden anzurempeln und wurden auch gleich angemotzt. Nach erneutem Suchen des Campingplatzes haben wir ihn dann gefunden und wurden auf einen anderen kleineren Zeltplatz verwiesen, der zu Camping Zeeburg gehört, aber auf dem nur junge Leute sind. Dort haben wir dann mit den zwei Jungen eingecheckt und waren seehr froh dort gelandet zu sein. Lauter Hippies und die die es mal werden wollen, lockere und coole Atmosphäre und wieder der berühmt berüchtigte Geruch. Während die Jungs ihr Zelt schon aufbauten, haben wir uns erstmal ins Gras geschmissen und trockenes Schwarzbrot mit Aufstrich gegessen ( die Reise war defintiv kein kulinarisches Erlebniss ;D). Irgendwann haben wir es dann aber doch geschafft unsere Zelte schnell aufzubauen und haben uns dann zu viert auf den Weg zur Innenstadt gemacht. Vor dem Campingplatz ist direkt eine Bahnhaltestelle die dorthin führte.

Allein auf dem Weg zur Innenstadt kam mir die Stadt schon unglaublich schön und süß vor. Wir sind dann einfach dort ausgestiegen wo wir es schön fanden (ich weiß nicht mehr genau wie das hieß) und sind dann an den Kanälen entlang durch die Innenstadt gelaufen. Generell haben wir in Amsterdam nicht irgendwelche Sehenswürdigkeiten besucht, sondern sind einfach nur durch die Straßen geschlendert, haben die Atmosphere aufgesogen und entspannt. Am Abend waren wir dann nur auf dem Campingplatz, haben Essen gekocht was ich als einzige  ganz okay fand und haben sehr interessant Gespräche mit den anderen beiden Backpackern geführt, welche übrigens aus Israel und Deutschland waren.
   
  
 Am nächsten Morgen waren wir dann noch ziemlich lange auf dem Campingplatz bis wir in die Innenstadt gefahren sind. Da sind wir wieder ein bisschen rumgelaufen und haben uns dann Essen zum Picknicken in einem Supermarkt gekauft (Albert Heijn hat soo viele leckere und frische Salate, Wraps und Smoothies 😍). Dann sind wir zum Vondelpark gelaufen, haben dort gepicknickt und gek***t, muss man ja in Amsterdam. Danach sind wir wieder zum Campingplatz, waren dort ein paar Stunden und sind dann nochmal ins Zentrum rein um das nächtliche Amsterdam kennen zu lernen. Wir waren dann aber doch in keiner Bar oder Club, sondern sind wieder (wir könnte es anders sein😂) nur rumgelaufen, bis wir später wieder mit der Bahn zum Campingplatz gefahren sind und relativ schnell müde ins Bett gefallen sind.
  

  Am nächsten Morgen haben wir dann lecker Haferbrei mit Wasser gefrühstückt, uns von den zwei Jungs verabschiedet und sind dann ein wenig zu spät zum Hauptbahnhof gefahren (denkt immer dran zu gucken wann die Rezeption aufmacht wenn ihr früh los müsst!). Wir haben es dann aber noch rechtzeitig geschafft, waren noch kurz wegen Proviant im Supermarkt und sind dann das erste Mal während unserer Reise in den Zug gestiegen. 

Insgesamt hat mir Amsterdam wirklich sehr sehr gut gefallen. Obwohl ich ja nicht weit entfernt wohne, war das mein erstes Mal in Ansterdam und ich habe mich irgendwie sofort total wohl gefühlt. Die Holländer sind einfach mega lässig und die Atmosphere der Stadt ist, vielleicht auch durch die Größe, unglaublich schön. Ich könnte mir echt gut vorstellen hier irgendwann mal zu studieren, wenn Psychologie nicht auch auf holländisch wäre..

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Ein Gedanke zu “Interrail – Von Köln nach Amsterdam 

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