Gedankenmatsch – vom Reisen, trostlosem Schulalltag und Leben genießen

Reisen. Ich finde es schwer in Worte zu fassen was mir durch meinen Kopf geht und meinen Gedankenmatsch zu sortieren. Es geht ums Thema Reisen, Wiederkommen und in den Alltag zurück kehren. Deswegen schreibe ich jetzt einfach mal drauf los und hoffe das es irgendwen von euch interessiert oder ihr sogar änliche Gedanken habt.

Mit Reisen meine ich kein Urlaub in der Türkei im 5-Sterne Hotel, und auch kein Ballermann Urlaub auf Mallorca. Reisen sind für mich Urlaube, die nicht immer erholend sind. In denen man viel erlebt, viele Eindrücke sammelt, von Menschen und Orten inspiriert wird. Für mich sind das Backpackurlaube. Und ja ich bin erst 16 und habe noch nicht viele Urlaube der Art erlebt… Trotzdem merke ich jetzt schon was für mich reisen ausmacht. Dem Spruch : “Don’t be a tourist, be a traveler” kann ich so sehr zustimmen. Als wir in Rom waren sind wir die ersten Tage nur durch die Stadt geirrt, haben uns treiben lassen und Sehenswürdigkeiten angeguckt. Und trotzdem erinnere ich mich vorallem an den letzten Abend, da wir dort den Kontakt mit Einheimischen hatten. Durch dessen Empfehlungen sieht man so viel mehr abseits vom Tourigewimmel. Traut euch! Fragt Einheimische nach dem Weg und gkaubt mir oftmals werdet ihr (gerade in Italien) fast eine kleine Stadtführung bekommen. Fragt nach der beste Bar, dem besten Platz und dem leckersten Eis. Oft fängt reisen dadurch erst wirklich an. Und schon jetzt merke ich, dass ich mich so auf die Zeit nach dem Abi freue, in der ich frei und unabhängig bin und reisen kann so viel ich will (solange das Geld mitspiel ;D). Ich glaube trotzdem das ich die Schulzeit vermissen werde, all meine Freunde auf einem Fleck, der geregelte Tagesablauf.. Aber gerade jetzt wo ich von sechs Wochen Sommerferien und Reisen zurückkomme, fällt es mir so unglaublich schwer Tage wie diesen zu genießen. In der Schule zu sitzen, draußen der Regen und die Aussicht das ich oft garnichts wirklich sinnvolles tun werde. Einige werden jetzt aufschreien und sagen das Unterricht doch sinnvoll ist. Aber mal ehrlich, wie viele Themen interessieren mich denn? Was werde ich später noch brauchen? Der Großteil ist reinstes Absitzen und auf die Uhr blicken. Und wenn ich dann weiß das ich wenn ich nach Hause komme Hausaufgaben machen muss, Nachhilfe gebe und zur Fahrschule gehe, merke ich wie wenig Zeit ich habe um wirklich Dinge zu tun auf die ich Lust habe. Ich weiß heute ist Montag und eigentlich bin ich auch ein sehr glücklicher und auch optimistischer Mensch, aber an Tagen wie heute fällt mir das Schulleben und das Rückkehren von dem Reisen echt schwer.

Doch dann versuche ich an morgen zu denken. Den Geburtstag von einer meiner aller besten Freundin, an Modern Dance zu dem ich am Mittwoch zum ersten Mal seit den Ferien wieder gehe und an das Wochenende und weiß das ich für mein Leben so dankbar sein kann. Nicht nur das ich in einem friedlichen Land lebe und jeden Tag Essen bekomme und im trockenen schlafen kann, sondern auch das ich Familie, Freunde und Leidenschaften habe. Das ich die Möglichkeit habe die Welt zu sehen und zu reisen, dass ich hier auf diesem Blog meine Gedanken und meine Meinung so frei aussprechen kann. Wir können uns alle so glücklich schätzen und sollten das Leben in vollen Zügen genießen, auch wenn wir nicht gerade lachend am Meer sitzen und das Salz in unseren Haaren riechen.

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